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Über uns

Das Dritte Welt Journalisten Netz (DWJN) entstand 1985 nach dem „Tag für Afrika“. ARD und kirchliche Hilfswerke hatten mit dramatischen, mitleidserregenden Bildern Spenden für die von einer Dürre betroffenen Sahelbewohner gesammelt. Damals gründeten Journalisten ein Netzwerk, um sich für eine andere Berichterstattung über Länder des Südens zu engagieren. Sie forderten Solidarität statt Caritas, solide Hintergrundinformation über die vielfältigen Ursachen von Unterentwicklung und Fehlentwicklungen statt oberflächlicher Katastrophenberichte. Die Berichterstattung über den Süden sollte positive Entwicklungen ins Zentrum rücken und nicht einseitig „bad news“ verbreiten. 

Aus dem ursprünglich losen Zusammenschluss wurde 1989 ein eingetragener Verein, der als gemeinnützig anerkannt ist. In der Satzung heißt es über die Zielsetzungen: Aufgabe des Vereins ist es, zur Verständigung zwischen den Völkern in Nord und Süd beizutragen. Der Verein fördert die entwicklungspolitische Aufklärung. Er befasst sich mit den Verhältnissen in der Dritten Welt sowie mit dem politischen Geschehen zwischen den Ländern des Nordens und des Südens. Er wendet sich gegen Vorurteile, Rassismus, Menschenrechtsverletzung, politische Unterdrückung und alle Formen des Kolonialismus.

Das Dritte Welt Journalisten Netz hat zur Zeit etwa 100 Mitglieder. Regelmäßig treffen sich Regionalgruppen in Berlin, Köln  und Frankfurt an Main.

Der Vorstand besteht zur Zeit aus drei Mitgliedern
Christine Preuß, Frankfurt
Konrad Melchers, Berlin
Annette Hornung-Pickert, Berlin